Autor Thema: die Jagd auf den Ursus americanus  (Gelesen 2914 mal)

Wolverine

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Re: die Jagd auf den Ursus americanus
« Antwort #30 am: Oktober 20, 2021, 11:14:22 Vormittag »
ja es war auch wieder ein kleiner drei jähriger Bär dabei, das war der letzte kleine Bär der  in dieser Woche erlegt wurde. die Bilder vom Ein - Und Ausschuß werde ich Euch ersparen.

hier die Sohlen der Leisegänger.

den Bären wird zur Altersbestimmung ein Prämolar entnommen und an die staatliche Stelle eingesendet.
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Re: die Jagd auf den Ursus americanus
« Antwort #31 am: Oktober 20, 2021, 11:15:56 Vormittag »
nachdem das erledigt war, gingen wir auf unser Zimmer um uns für den Ansitz vorzubereiten.
Als wir aufgerödelt in den Aufenthaltsraum kamen, wurden wir von dem Compoundjäger auf unser Setup angesprochen, als wir ihm das erklärten verschwand das Grinsen der anwesenden Langwaffenjäger schlagartig, als dann einige am Auszugsversuch scheiterten, haben die Jungs endlich begriffen, dass wir wußten was wir tun und haben uns das dann auch gesagt.

So nun ging es zum Ansitz.

Endlich am sitz angekommen baumte ich auf, machte die Sicherungsleine fest und setzte mich  bequem hin.

Nun der Streit um das Bait ging weiter und zwar bis es anfing dunkel zu werden, da gesellten sich noch zwei Waschbären dazu, aber es war nichts von einem Schwarzbären zu sehen.
Etwas nachdenklich bin ich abgebaumt.

Langsam und bemüht keine Geräusche zu machen, begab ich mich auf den Rückweg zum Treffpunkt, plötzlich dachte ich, da schaut dich doch was an.
Ich bin wie angewurzelt auf der Stelle stehen geblieben, was soll ich euch sagen da standen wir nun auf Augenhöhe 10 Meter voneinander entfernt.
Ein Elchbulle mit einer Auslage von ca,1,70 Meter und starrten uns an ich wußte was mir gegenüberstand, der Elchbulle nicht, durch die Gesichtsmaske konnte er auch meine Augen nicht sehen.
Ja ich war sehr angespannt, ein Elchbulle kurz vor der Brunft, mein Bogen mit aufgelegtem Pfeil gab mir etwas Sicherheit, ich weiß nicht wie lange wir uns angestarrt haben aber es kam mir wie eine Ewigkeit vor.
Plötzlich setzte sich der Elchbulle in Bewegungund ist aus dem Wassergraben in dem er stand auf die freie Fläche gewechselt, der Bursche wurde immer größer.
Es war beeindruckend was da an Größe scheibenbreit vor mir stand und zu mir blickte und wieder meine Gedanken jetzt Elchjagdzeit und die passende Lizenz, dann wärst Du meiner, die andere Seite ist er schon in der Brunft nimmt er dich an, haste nur einen Pfeil und der muß sitzen, plötzlich kam etwas Bewegung in den Elch, er senkte das Haupt und sah mich so von unten nach oben an , da ich aber wie angewurzelt auf dem Platz stehen blieb scheine ich keine Bedrohung für ihn darzustellen.
Elegant wie es nur ein Elch kann, ging er ein par Gänge von mir weg um plötzlich wieder zu verharren und sich zu drehen, Scheibenbreit stehend sah er mich an und ich ihn.plötzlich sicherte er in Richtung des Gebüschen das in einem Meter Entfernung zu ihm war, schlgartig drehte er sich um in der vorher beschriebenen, eleganten Weise ca. 10 Gänge zu machen um dann lautlos zwischen den dort sehr dicht stehenden Baümen zu verschwinden.
In meinem Kopf gingen die Alarmglocken an, was hat er gehört oder gesehen was ich weder gehört noch gesehen habe, also ging ich mal etwas vom Gebüsch weg in Schußposition, es tat sich nix.
ich weiß nicht wieviel Zeit vergangen ist aber es wurde immer dunkler, also setzte ich meinen Weg fort, nachdem ich so 20 Meter zurückgelegt hatte, stieg vor mir ein Grouse auf.
Leute ich dachte mir bleibt das Herz stehen, es pochte im meinem großen Zeh, nachdem ich einige mal tief duchgeatmet hatte, mußte ich in mich hinein grinsen und dachte Du gehst hier in der Dämmerung durch Bärenland und erschickst wegen einem Moorhuhn Junge, Junge ist das nicht verkehrte Welt.
Am Treffpunkt angekommen erzähle ich es meinem Mitjäger Helmut der krümmte sich vor Lachen.
Impresion vom Treffpunkt

Nach einer kurzen Fahrt sahen wir eine Elchkuh mit Kalb in einem alten Steinbruch am Straßenrand.
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Re: die Jagd auf den Ursus americanus
« Antwort #32 am: Oktober 20, 2021, 11:17:33 Vormittag »
Im Jagdcamp angekommen legten wir unser Gerödel ab und richteten uns für das Abendessen, bei dieser Gelegenheit erfuhren wir, dass wieder zwei Bären erlegt wurden.
einer der Langwaffenschützen hatte einen Bären erlegt, der zweite Erleger war der Compoundschütze beide Bären mußten noch am nächsten Tag gesucht und geborgen werden.

der Compoundschütze hatte an einem Bären mit dem ersten Schuß vorbei gesemmelt und als der Bär nach 10 Minuten wieder am Bait war hat er ihn getroffen.

Nun es war ein kurzweiliger Abend der schnell vorbei war.

Es war bald wieder Zeit und wir gingen den Matratzenhorchdienst nach

morgen geht es weiter
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Re: die Jagd auf den Ursus americanus
« Antwort #33 am: Oktober 20, 2021, 11:18:22 Vormittag »
nach dem Wach werden ging es erstmal an das Fenster es war etwas kälter im Raum als sonst, ja wir hatten Frost, jetzt schnell richten, frühstücken und ab zum Ansitz.

etwas Frost

aber wie man sieht hat die Sonne noch sehr viel Kraft und es wurde ein sehr schöner Tag.
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Re: die Jagd auf den Ursus americanus
« Antwort #34 am: Oktober 20, 2021, 11:19:41 Vormittag »
da wir nur noch Heute und morgen Früh ansitzen können möchte ich die Mittagszeit mit nehmen, das heißt den ersten Turn etwas ausdehnen.

es war wie immer, man stritt sich um das Bait nur nicht die , auf die wir es abgesehen haben, ok aufbaumen, sichern, Gesichtsmaske anlegen, eine bequeme Sitzhaltung suchen und abwarten.
Gegen 11.30 Uhr hörte ich wie sich jemand dem Bait näherte, aber mit diesem Geräuschpegel können das nur unsere Guides sein, die mache wohl schon von weitem auf sich aufmerksam um nicht am Ende selbst präpariert en der Wand zu hängen.
Ja, die Jungs waren etwas spät dran, nun wurde das Bait aufgefüllt und der Geruchsstoff an die umgrenzenden Bäume aufgebracht.
Wir blieben also über die Mittagszeit sitzen, aber es war einfach wie immer, man stritt sich und veranstaltete dabei einen Höllenlärm.
Gegen 14.00 uhr baume ich ab und begebe mich zum Treffpunkt, jetzt schnell ins Camp, Essen und wieder zum Ansitzt.
Im Camp angekommen erfahren wir, dass keiner der noch anwesenden Jäger einen Bären gesehen hatte, geschweige denn beschossen.
obwohl wir zu spät zum Essen gekommen sind bereitet man etwas Frisches für uns vor, jetzt wirklich schnell essen und ab, so war es dann auch.

Angekommen am Sitz, aufbaumen und das ganze Prozedere erledigen.

So nun aber zum Camp

Nun es war etwas ruhiger am Bait, als meine Gedanken wieder mal kreisten, ja da war was ein größeres Tier windet gut hörbar, es muß in meiner unmittelbaren Nähe sein, da in der Umgebung des Ansitzplatzes der Busch nur in Richtung Fluss offen ist und sich für das Bait eigentlich was größere Tiere betrifft nur ein Bär interessieren kann,muss es wohl einer sein.
Ich atme ganz flach um ja nicht aufzufallen, jegliche Bewegung wird eingestellt, angespannt sitze ich da und warte und warte, es windet immer noch ein Tier, diesmal von der anderen Seite.
Meine Nerven sin zum zerreisen angespannt und die Gedanken kreisen und kreisen, es dämmert und plötzlich höre ich wider die Cipmunks, die Vögel und die Squirrels.
Tja das war es wohl denke ich, wie ich das so denke sehe ich plötzlich, nö keinen Bär, nein Hasen, Hasen am Bait na ja hier ist manches anderst.

Es wird wieder hektisch am Bait als ein Pinemarder auftaucht und versucht, Beute zu machen, danach Stille, ich mag diese Stille, aber nicht wenn es dabei immer dunkler wird und dieses mal ist es schon sehr Dunkel.
Jetzt abbaumen, Taschenlampe raus und durch den Busch auf die Freifläche, dort ist es etwas heller aber nur etwas.
Vorsichtig mache ich mich auf den Weg zum Treffpunkt, nein auch unterwegs kann ich leider keinen 'Bären ausmachen, am Treffpunkt angelangt ist es Dunkel; Helmut hat sich schon Gedanken gemacht und wollte mir entgegen fahren.

Im Camp angekommen, Gerödel auf das Zimmer bringen und für das Abendessen fein machen, gespannt darauf was die Anderen so berichten.

Nun es war ein Tag mit X, es war bei allen nix, na halt das ist so nicht richtig einer unserer Mitjäger ( Dave ) erzählte uns als wir alleine am Tisch saßen, er hat einen Bären gesehen, ja einen Teddy wie er es nannte und diesen hat er laufen lassen. Entweder es bekommt einen richtigen Bären oder gar keinen, als wir ihm eröffneten, dass wir seinen Meinung sind und es genauso halten werden war er erstaunt, da kommen zwei über den Teich und würden eine Chance nicht nützen, nur weil der Bär nicht erwachsen ist, er sah uns jetzt mit anderen Augen und sprach uns seinen Respekt für unsere Entscheidung aus.
Nun dieser Abend ging zu Ende, mit dem Bewußtsein, dass es nur noch ein Anstitz war um doch noch Erfolg zu haben Schief ich ruhig und tief ein.
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Re: die Jagd auf den Ursus americanus
« Antwort #35 am: Oktober 20, 2021, 11:21:47 Vormittag »
Nun am nächsten Morgen waren wir schon sehr bald wach, jeder machte sich so seine Gedanken, was wird uns dieser Tag wohl bringen, die Zeit bis zum Frühstück verging langsam und ohne viel reden.
Auch beim Frühstück wechselten wir kaum Worte, nach dem Frühstück wurde uns voller Stolz verkündet, dass man einen neuen Platz für uns hat. Also zum alten Platz fahren, abbauen zurück ins Camp und  von den Guides zum neuen Platz bringen lassen.
Dort angekommen eine kurze Einweisung und auf den Sitz, Sicherungsgurt am Baum anbringen, selbst sichern und eine bequeme Sitzhaltung suchen, Gesichtsmaske und Handschuhe anlegen.
Auch an diesem Platz ging der Punk ab, Chipmunks, Squirrels und Vögel stritten sich um die besten Stücke und entfernten diese von dem ausgelegten Bait.
Die Zeit verging und es ließ sich kein Bär am Bait blicken, also abbauen, abbaumen und zurück ins Camp.
Dort angekommen merkten die Guides, dass unsere Laune nicht gerade die Beste war und machten einen riesen Bogen um uns.

Nun was soll's, wir packten unsere Sachen zusammen und verabschiedeten uns von den Beteiligten, besonders von der Küchenmannschaft, die wirklich alles gegeben haben damit wir und wohlgefühlt haben..
Nun Rückfahrt nach Scarborough, ja um noch einmal bei Cabela's rein zuschauen, dort übernachten nach Portland fahren um rechtzeitig am Flughafen zu sein.
Ja so war es dann auch, zu unserer Überraschung trafen wir auf dem Flughafen einen Mitjäger, der uns dann mitteilte, dass wir nichts versäumt haben, es wurde kein weiterer Bär erlegt.

Wir haben schöne Tage verbracht, Wild im Anblick gehabt und einiges erlebt, nur das letzte einen Bären zu erlegen hat nicht geklappt. Aber selbst wenn es mit dem Bären nichts war, es war ein tolles Erlebnis, welches sich durch nichts schmälern lässt.

Bären wartet ab das war nicht das letzte mal, dass wir euch nachstellen, das ist keine Drohung, dass ist ein Versprechen!   
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Re: die Jagd auf den Ursus americanus
« Antwort #36 am: Oktober 20, 2021, 11:25:12 Vormittag »
so, das ist der Bericht, ja, ich weiß die Bilder fehlen, diese werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einfügen, da muss ich erst eine 5 TB - Platte durchsuchen,
wenn dies erfolgt ist öffne ich das Thema und ihr könnt euere Kommentare / Eindrücke eintragen.
« Letzte Änderung: Oktober 20, 2021, 03:31:15 Nachmittag von Wolverine »
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