Autor Thema: Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers...  (Gelesen 451 mal)

AndrewS

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Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers...
« am: Dezember 16, 2020, 10:46:00 Vormittag »
Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers....
Meine erste Lederhose wurde zu einer Umhängetasche, vordere rechte Tasche der Hose ist mit einer  Version eines üblichen Taschenköchers aus Sohlenleder ausgestattet. Der Gurt ist Brettchengewebt aus Wolle (mittlerweile bin ich ein Fan dieser Bänder / Gurte).
Die Version ist für RH. Die Pfeile sitzen beim Träger in etwa dort, wo auch die rechte hintere Hosentaschen liegt - also dort wo auch die üblichen Taschenköcher sitzen...

Wolverine

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Re: Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers...
« Antwort #1 am: Dezember 16, 2020, 10:56:26 Vormittag »
ist wirklich mal was Anderes, aber eine interessante Variante
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walker

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Re: Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers...
« Antwort #2 am: Dezember 16, 2020, 05:51:54 Nachmittag »
Witzige Idee.
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Waldgeist

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Re: Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers...
« Antwort #3 am: Dezember 16, 2020, 05:58:11 Nachmittag »
Mal "Hand auf`s Herz" - hast Du (oder jemand anders) mit dem Köcher bereits Praxiserfahrungen machen können?
Originell ist er in jedem Fall.
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Cicero

AndrewS

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Re: Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers...
« Antwort #4 am: Dezember 16, 2020, 08:37:44 Nachmittag »
Ja, Praxiserfahrung habe ich..... für den Parcoursbericht über den Vulknbogenparcours in Weibern habe ich den Köcher mal ausgeführt....Thermostasse, Mobile mit Kamera, 2-3 Butterbrote Verpflegung, Multivtool zum evt. Spitzenziehen, etc. hatten ausreichend Platz in der Tasche.
Die Tasche ist flexibel und legt sich gut um die Körperseite. Pfeile sitzen dort, wo sie auch sonst bei einem Taschenköcher oder Holsterköcher sitzen. Sie lassen sich bequem entnehmen und zurückstecken.

Gebaut habe ich den Köcher, weil mich die Idee "Tasche plus Köcher" interessiert hat.
Ne Tasche aus ner alten Jeans habe ich damals (in den Endsiebzigern), als ich mir die Lederhose habe machen lassen, schonmal gehabt...
Nachdem ich die Lederhose nicht mehr über die Oberschenkel bekommen habe (zum Bauch bin ich nicht gekommen), habe ich sie umgearbeitet
1. Die Unterschenkel, an eine alte Bridges Lederhose angenäht, verwende ich momentan, wenn ich auf der Nuovo Falcone unterwegs bin....
2. das Oberteil ist zur Tasche umfunktioniert worden und hat über 10 Jahre ein Schattendasein unter den anderen Taschen daheim geführt
Vor 3 oder 4 Jahren habe ich die Version mit Taschenköcher gemacht...

Da ich recht viele Köcher habe, kommen einzelne Köcher bei der Nutzung leider zu kurz. Gebaut werden sie in der Regel aus Recycling oder Restmaterial. Die Funktion steht im Vordergrund (deutlich vor Verziehrungen / Punzierungen).  Die Gurte aus brettchengewebten Wollgarnen sind für mich mittlerweile die Gurt Favoriten, da sie einfach bequem, relativ wasserresitent und gut zu befestigen sind. Auf Metallteile (D Ringe,O- Ringe, Verschlüsse) verzichte ich bei meinen Köchern weitestgehend (die Nieten und der Reißverschluss waren noch an der Hose).

Verfügbare (recycling) Materialien mit einfachen Mitteln in funktionierende Zubehörteile zu wandeln hat mich von Anfang an beim Bogenschießen angesprochen. Meinen ersten Köcher hatte ich aus einem Ziegenfell vom Flohmarkt gemacht. Ich konnte ihn am Gürtel tragen / befestigen, als Seitenköcher zum Umhängen sowie als Rückenköcher tragen. Das fand ich damals gut und es hat funktioniert...
Anfang des jetzigen Jahrtausends habe ich dann angefangen andere Köchertypen zu probieren - das was man im allgemeinen kaufen konnte / kann, war mir nicht passend.

Der Köcher ist auch nicht zum Verkauf oder so etwas vorgesehen (dafür habe ich schon lange und oft in die Hose gefurzt) - eher ist er als Anregung zum Selbstbau zu verstehen.
« Letzte Änderung: Dezember 17, 2020, 10:22:38 Vormittag von AndrewS »

Steff

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Re: Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers...
« Antwort #5 am: Dezember 17, 2020, 05:25:06 Vormittag »
Danke für diesen Beitrag, Andrew.
Genial.
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Waldgeist

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Re: Mal ne andere Interpretation eines Taschenköchers...
« Antwort #6 am: Dezember 18, 2020, 06:54:50 Nachmittag »
@ AndrewS Also dem Leitmotiv "Tasche + Köcher in einem" kann ich einiges abgewinnen. Wenn ich über den Parcours trabe habe ich ja so einiges, was ich mit mir herum trage und auch nicht vermissen möchte. Und alles soll natürlich einfach und ständig grifbereit sein  :(
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