Autor Thema: Die Standhöhe. Wie geht ihr mit ihr um?  (Gelesen 196 mal)

Steff

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Die Standhöhe. Wie geht ihr mit ihr um?
« am: Februar 04, 2020, 07:02:53 Vormittag »
Als Anfänger bekam ich den Eindruck vermittelt,
dass ich ohne perfekt ausgeschossene Standhöhe hoffnungslos verloren wäre,
und deshalb habe ich viel Zeit darauf investiert, den „Sweet Spot“ zu ermitteln.
Auch war ich versucht, alle 30 min zu überprüfen, ob die Standhöhe noch stimmt.

Heute, obwohl mir der großen Einfluss  der Standhöhe bewusst ist, geh ich sehr nachlässig damit um.
Das liegt zum Einen an meiner Einstellung, aber auch am Sehnenmaterial.
Das Dacron auf meinen alten Bögen war wie Gummi, und brauchte mehr Aufsicht.

Doch zurück zur Standhöhe. Wenn heute der RST passt. Der Pfeil gerade im Ballen steckt und der Bogen dabei kaum laut gibt, dann ist es für mich gut.
Die Standhöhe stell ich vorher nach Herstellerangabe ein, und dreh etwas an der Sehne rum,
bis er leiser ist, oder sich der Schuss angenehmer anfühlt.

Dann schreib ich alles auf, und denk meist nicht mehr daran.

Welchen Aufwand betreibt ihr mit der Standhöhe?
Wie akribisch stellt ihr sie ein und für wie wichtig haltet ihr sie im Rahmen eures Setups?

Danke Steff

Kedde

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Re: Die Standhöhe. Wie geht ihr mit ihr um?
« Antwort #1 am: Februar 04, 2020, 08:22:53 Vormittag »
Ich stelle die Standhöhe nach Herstellerangabe ein, kontrolliere bei einer neuen Sehne nach jedem Schießen bis sie sich nicht mehr verändert. Dann nur noch sporadisch. Experimentieren mit der Höhe mache ich nicht denn ich bin kein Turnierschießer wo alles bis aufs kleinste ausgereizt werden muss.
Ich kann es nicht verhindern das ich Älter werde, aber ich kann verhindern das ich mich dabei langweile.

walker

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Re: Die Standhöhe. Wie geht ihr mit ihr um?
« Antwort #2 am: Februar 04, 2020, 08:52:56 Vormittag »
Die Standhöhe wird von mir bei neuen Sehnen grob nach Herstellerangaben eingestellt, wichtig ist mir dass sich der Bogen „Gesund“ anhört.
Wenn das passt so niedrig wie möglich, am Anfang kontrolliere ich dann nach jedem Schießen
und drehe eventuell noch etwas ein.
Ist die Sehne dann eingeschossen kontrolliere ich gar nicht mehr es sei denn der Bogen hört sich plötzlich anders an oder irgendwas erscheint mir merkwürdig.
Das Geht natürlich nur wenn die Sehne immer am Bogen bleibt auch wenn er entspannt ist.
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Waldgeist

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Re: Die Standhöhe. Wie geht ihr mit ihr um?
« Antwort #3 am: Februar 04, 2020, 11:18:23 Vormittag »
Grundsätzlich steige ich mit der Herstellerempfehlung ein. Aber ich experimentiere auch gerne mit der Standhöhe, um das Verhalten meiner Bögen besser kennen zu lernen. Manchmal ist es zugegeben auch Gefühlssache ...
« Letzte Änderung: Februar 04, 2020, 12:12:11 Nachmittag von Waldgeist »
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Cicero

Wolverine

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Re: Die Standhöhe. Wie geht ihr mit ihr um?
« Antwort #4 am: Februar 04, 2020, 11:28:13 Vormittag »
Die Standhöhe wird von mir bei neuen Sehnen grob nach Herstellerangaben eingestellt, wichtig ist mir dass sich der Bogen „Gesund“ anhört.
Wenn das passt so niedrig wie möglich, am Anfang kontrolliere ich dann nach jedem Schießen
und drehe eventuell noch etwas ein.
Ist die Sehne dann eingeschossen kontrolliere ich gar nicht mehr es sei denn der Bogen hört sich plötzlich anders an oder irgendwas erscheint mir merkwürdig.
Das Geht natürlich nur wenn die Sehne immer am Bogen bleibt auch wenn er entspannt ist.

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Re: Die Standhöhe. Wie geht ihr mit ihr um?
« Antwort #5 am: Februar 04, 2020, 05:45:39 Nachmittag »
So niedrig wie moeglich ohne zusaetzlichen Laerm/Vibrationen.

trasher

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Re: Die Standhöhe. Wie geht ihr mit ihr um?
« Antwort #6 am: Februar 06, 2020, 09:15:59 Nachmittag »
der sweet spot ist bei mir der Punk bei dem der Bogen am leisesten ist.
Ist dann automatisch auch der tiefste bzw höchste Punkt bevor es wieder lauter wird.